WINTEX

Bitte kein Material zusenden, die Übungen waren als streng geheim eingestuft ! Ich danke für Ihr Verständnis !


In den Zeit des “Kalten Krieges” wurden bis ins Jahr 1989 im Bunker Marienthal regelmäßig Übungen  für den Ernstfall  abgehalten. An den NATO-Übungen WINTEX/CIMEX beteiligten bis zu 2000 ausgewählte Geheimnisträger, die aus den Bonner Ministerien mit Bussen zum "Aussenstelle Marienthal" gebracht wurden. Da diese bis zu 18 Tage dauernden Einsätze streng geheim  waren, durften keiner der Teilnehmer auch nur irgend etwas über diese Aktion erzählen. Selbst die Ehepartner und Kinder erführen nichts über den Aufenthalt der Teilnehmer.


An Weltkarten wurde der Atomkrieg geprobt.



In der vom 25. März 2001

erinnert sich Horst Meixner:

Der weltgrößte Atombunker liegt im Rheinland an der Ahr bei Bonn.

                   3000 Staatsbedienstete sollten Deutschland im
                   Ernstfall von hier aus regieren. Nun wird der
                   Bunker zugeschüttet. Ein Teilnehmer erinnert
                   sich an die geheimen Übungseinsätze

                                        
                   Ende der siebziger Jahre wurde ich zum ersten Mal gefragt, ob ich
                   bereit sei, an einer Übung in der sogenannten Dienststelle Marienthal
                   teilzunehmen. Zusammen mit anderen, beim Bundestag angestellten
                   und auf ihre Sicherheit hin überprüften Beamten sollte ich im
                   Verteidigungsfall für das Notparlament arbeiten. Seine 48 Mitglieder,
                   Abgeordnete des Bundestages und Mitglieder des Bundesrates, hat
                   man gesamt dort aber nie gesehen.

                   Unseren Angehörigen durften wir nichts erzählen. Erst recht keinem
                   dritten. Trotzdem war es immer ein offenes Geheimnis. Sobald sich
                   die Frauen der abwesenden Beamten trafen, hieß es: «Na, ist dein
                   Mann auch im Ahrtal?» Meine größte Sorge war es damals, bei
                   späteren Fahrten nach West-Berlin Probleme mit der Einreise zu
                   bekommen. Natürlich gingen wir davon aus, dass man in der DDR
                   wusste, wer an den Übungen teilnahm: Mit einer guten Kamera
                   konnte jeder die Eintreffenden am Bunker fotografieren.

                   In die Eifel fuhren wir mit Bussen nach einem Alarmkalender, der
                   jede Maßnahme inhaltlich und zeitlich festlegte. Den Sinn solcher
                   Planungen erkannte man spätestens vor dem Bunker: Was wäre
                   gewesen, wenn rund 2000 Personen mit Gepäck gleichzeitig am
                   einzigen Einlasstor eingetroffen wären? Ein Radio mitzunehmen,
                   war verboten. Es gab keine Tageszeitung und kein Telefonat nach
                   draußen. Man war praktisch völlig von der Außenwelt
                   abgeschnitten. Wir kamen an der Schleuse an, nahmen Platz auf
                   einem Elektrokarren und wurde dann zu vorbestimmten Abschnitten
                   im Bunker gefahren. Erster Eindruck bei der Fahrt durch die
                   Betonröhre: Die permanente Luftzirkulation stört. Wie sehr, das
                   habe ich bereits in der ersten, schlaflosen Nacht gemerkt.

                   Mein zweiter Eindruck: Die Schlafkammer ist spartanisch und kärger
                   eingerichtet als eine Gefängniszelle. Tisch, Stühle, Feldbetten und
                   das Notwendigste an Wäsche. Im Regelfall waren es
                   Vierbettzimmer, ein Problem bei Kollegen im Schichtdienst. Ab dem
                   zweiten oder dritten Tag ging das Zeitgefühl verloren, weil man sich
                   ständig im künstlichen Licht aufhielt. Erstaunlich, wie schnell der
                   Körper darauf reagiert.

                   Manche Kollegen mussten schon nach wenigen Tagen wegen
                   Schlaf- und Konzentrationsstörungen, gestiegenem Blutdruck oder
                   Aggressionen vorübergehend oder endgültig den Bunker verlassen.
                   «Bunkerkoller» nannte man das. Eine halbe Stunde zwangsweiser
                   Aufenthalt an der frischen Luft brachte aber mehr Probleme, als er
                   behob, denn anschließend musste man sich wieder eingewöhnen.
                   Schwer vorzustellen, wie man in einer echten Stresssituation
                   reagiert. Da war es gut zu wissen, dass man als Zivilist nur wenige
                   Tage Übungsteilnehmer ist, während die Militärs bis zu zwei
                   Wochen blieben.

                   Die Unterbringung erfolgte getrennt nach Zivilisten und Militärs,
                   Männern und Frauen. Es herrschte Alkoholverbot. Damit war es
                   aber spätestens am dritten Tag vorbei. Irgendwer hatte Rotwein
                   von der Ahr organisiert. Fragte jemand nach dem woher, wurde er
                   auf die «Rohrleitung» aus dem nahe gelegenen Weinberg
                   verwiesen. Dass zunächst verdeckt und später offen gefeiert
                   wurde, merkte man auch am Umgang der Kollegen miteinander - am
                   vertraulichen «du» von Leuten, die wenige Tage vorher im Büro
                   noch auf Distanz waren.

                   Weil das Notparlament aus politischen Gründen im Bunker nicht
                   tagen sollte und allenfalls nur einzelne Mitglieder gelegentlich
                   auftauchten, gab es für uns wenig Arbeit und viel, manchmal zu viel
                   Zeit zum Diskutieren und Grübeln. Zum Beispiel über die Frage: Was
                   wäre, wenn wir jetzt den Ernstfall hätten, und man könnte mit der
                   Familie nicht einmal telefonieren?

                   Schnell den Gedanken verdrängen, glücklicherweise wird nur
                   geübt. Nach meiner Erinnerung waren viele von uns damals schon
                   der Meinung, dass die gesamtpolitische Konstellation einen
                   ernsthaften Ost-West-Konflikt größeren Ausmaßes gar nicht mehr
                   zulassen würde.

                                                                                                       © Berliner Morgenpost 2001


Ausschnitt aus:
Beitrag
Chancen für friedliche Konfliktlösungen und Beseitigung der Ursachen von Konflikten ohne Einsatz militärischer Mittel
von Elmar Schmähling

http://www.schmaehling.de/konflikt.html


......der alle zwei Jahre stattfindenden große NATO-Übung "WINTEX/CIMEX" (CIMEX stand für zivil-militärische Zusammenarbeit) wurden die zivilen Mitübenden aus den staatlichen Verwaltungen und Kommunen immer dann eilig entlassen, wenn die Fragen nach den Vorkehrungen für das Überleben der Bevölkerung drängend wurden. Bis in die Gegenwart ist die Frage nach der Überlebensfähigkeit der Menschen im Falle eines Krieges ein Tabu, während problemlos neue Waffensysteme auch für die Landesverteidigung, also Kriegführung in Deutschland, beschafft werden. .......



http://www.soziologie.uni-kiel.de/~kfs/de_12.html

Geenen, Elke M.: WINTEX-CIMEX 1989 in Schleswig-Holstein. Ergebnisse einer katastrophensoziologischen Begleituntersuchung. KFS-Publikation Nr. 2, Kiel 1990




http://www.geocities.com/Pentagon/Bunker/8371/The_Reasons.htm&bblType=url&fish=1&lp=en_de

Der ursprüngliche amerikanische Plan für die Zerstörung von Griechenland und von Jugoslawien
Amerikaner entschieden nicht den Krieg in einer Nacht. Der Krieg wurde für Jahre, mindestens seit 1981 unter dem Namen " WINTEX-CIMPEX " geplant.
Nach einer langen Periode der Vorbereitung, während deren CIA ihnen Steuerung des Drogeweges zu Europa ausbildete und bewaffnete KLA und gab, wurden der entwickelte Krieg und NATO den Vorwand zum Angriff Yygoslavia gegeben. Ähnliche Bewegungen waren gegen Griechenland 1996 geplant worden, als USA nah an einem Jobstep vom In Angriff nehmen von Griechenland kamen.
Der amerikanische Plan war, daß Jugoslawien in einige Stunden fallen würde und der Angriff nicht mehr als 3-4 Tage würde dauern müssen. Dann würden die NATO-Kräfte Griechenland in Angriff nehmen, um Thrace, ein Teil von Macedonia und Aegean Ostmeer auszuschneiden und sie unter türkische Besetzung und surveylance einzustellen.
Zwei Faktoren überraschten die Amerikaner. Das erste war der Widerstand Serbian, den, das vollständige NATO-Militär herausfordernd, bearbeiten Sie. Die Sekunde war das antiamerican Gefühl, das in Griechenland stieg. Für Jahre geben USA große Mengen Geld für Infiltration aus, um Griechenland zu ein hypnotized Land zu machen. Die fierceful griechische Reaktion und die direkte Opposition zur griechischen Regierung des collaborationist und zu den amerikanischen Plänen nahmen jeder durch Überraschung, da diese zu jeder gezeigt hat, daß griechische Leute nicht beim neuen Eisenvorhang leicht einlegen sollen.